19-Jähriger aus Wetzikon als drittbester Forscher ausgezeichnet – in Europa
Wetziker bricht Landesrekord
Gegen Tausende Nachwuchsforscher setzte sich ein junger Schüler aus der Kantonsschule Zürcher Oberland in einem europäischen Wettbewerb durch. Schweizweit brachte es noch keiner so weit wie er.
Der Wetziker Jungforscher Nicolas Huber holt für die Schweizer Delegation den 3. Platz beim diesjährigen Europäischen Wettbewerb für junge Wissenschaftler in Polen. Erstmals klassierte sich ein Schweizer Jungforscher so weit oben in der Rangliste.
Der 19-jährige Schüler der Kantonsschule Zürcher Oberland (KZO) entwickelte in seiner Arbeit ein Frühwarnsystem für Gleitschirmflieger. Die Piloten geraten teils in gefährliche Situationen, wenn der Auftrieb im Schirm wegfällt und dieser einklappt.
Huber machte sich an die Herausforderung, ein System zu entwickeln, das potenziell riskante Situationen erkennt und den Piloten visuell sowie akustisch warnt. Das Ziel: Unfälle sollten künftig vermieden werden.
Dem Jungforscher gelang es schliesslich, einen Prototyp zu entwerfen, womit er sich bei «Schweizer Jugend forscht» bewarb. Seine Arbeit erhielt das Prädikat «hervorragend». Im selben Zuge sicherte sich Huber das Eintrittsticket für den Wettbewerb auf europäischer Ebene vom 9. bis 14. September.
Vor Ort erkämpfte er sich nun gegen rund 150 Jugendliche aus fast 40 Nationen einen Podestrang. Als Drittplatzierter wird der 19-Jährige mit einem Preis von 3500 Euro gewürdigt. Zusätzlich erhält Huber wegen eines Sonderpreises die Möglichkeit, eine Studienreise an mehrere europäische Universitäten zu unternehmen.
