Das sind die Gewinner des ersten Pfäffiker Sportpreises
Es lebe der Sport
Respekt und Anerkennung für sportliche Leistungen: In Pfäffikon werden im Oktober erstmals lokale Sportstars geehrt. Die Pfäffiker IG Sport hat den Preis ins Leben gerufen.
«Manchmal schaut man Veranstaltungen wie die Olympischen Spiele im Fernsehen und ist überrascht zu hören, dass ein Profisportler aus dem Zürcher Oberland kommt.» Giovanni Marti kennt sich zwar gut beim Thema Sport aus, doch auch er staune immer wieder, wenn er von einem lokalen Talent hört.
Darum ist es das Ziel der IG Sport Pfäffikon, deren Präsident Marti bis Anfang September war, dass zumindest die Talente aus Pfäffikon in ihrer Heimatgemeinde bekannter werden. Seit der Gründung des Vereins vor vier Jahren schwebte darum die Idee eines Sportpreises umher.
«Mit diesem sollen nicht nur Sportlerinnen und Sportler, sondern auch Trainer und Funktionäre geehrt werden, die viele Stunden ehrenamtlich für Training und Wettkämpfe aufwenden», sagt Marti. So gibt es nicht nur einen Gewinner, sondern es werden mehrere Personen aus verschiedenen Kategorien geehrt.
An ihnen geht kein Weg vorbei
Am 2. Oktober ist es nun so weit, und die ersten Ehrungen werden verliehen. Die Preisträger sind derweil schon bekannt: Die beiden «Hauptpreise» gehen an Ex-ZSC-Goalie Lukas Flüeler, der in Pfäffikon aufgewachsen ist, sowie Granit Lekaj, Captain des FC Winterthur, der im FC Pfäffikon das Hand- beziehungsweise Fusswerk erlernte.
Die Jury für den Sportpreis besteht aus dem Vorstand der IG Sport. «Die Pfäffiker Vereine waren angehalten, Nominationen einzureichen», sagt Marti. «Doch an Flüeler und Lekaj führte sowieso kein Weg vorbei, da waren sich alle einig.»

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Ihn freut besonders, dass Gemeindepräsident Marco Hirzel Lukas Flüeler ehren wird. «Das wertet die Preisverleihung noch zusätzlich auf.» Weitere Preise dürfen die beiden Handballschiedsrichter Linus und Simon Hardegger sowie Patrick «Päde» Gross, langjähriger Funktionär bei den ZO Pumas, entgegennehmen.
Als eigentliche Preise werden aber keine Pokale oder Medaillen, sondern Bilder des Hittnauer Künstlers Christophe Terraz vergeben. «Darauf zu sehen ist der Löwe aus dem Pfäffiker Wappen – mehr wollen wir aber noch nicht verraten», sagt Marti.
Nicht fix im Terminkalender
Die IG Sport will nicht festsetzen, wie viele Preise pro Jahr vergeben werden. «Auch muss nicht auf Biegen und Brechen jedes Jahr ein Sieger erkoren werden», sagt der scheidende Präsident. «Da muss man auch den Mut haben, um zu sagen, dass in einem Jahr vielleicht gerade niemand derart positiv herausgestochen ist.»
Noch ist nicht klar, ob die Preisträger irgendwo verewigt werden. «Da die IG Sport kein Klublokal hat, müssten die Geehrten an einem anderen Ort präsentiert werden – mit einer Plakette oder Ähnlichem.»
Für Giovanni Marti, der durch den Abend führen wird, ist die Verleihung des Sportpreises der Abschluss seiner Zeit als Präsident der IG Sport. Aus Zeitgründen hat er das Präsidium an der Generalversammlung Anfang September an Michael Kull von den ZO Pumas übergeben.
Die IG Sport – die sich als «Stimme» der Pfäffiker Sportvereine versteht und in dieser Funktion den konstruktiven Austausch mit der Gemeinde pflegt – habe sich in den vergangenen vier Jahren aber sehr zu seiner Zufriedenheit entwickelt.
Zum FC, den ZO Pumas, der SLRG Pfäffikon, dem Tennisclub, dem Badmintonclub und dem Turnverein, die seit der Gründung zum Verein gehören, sind mittlerweile auch die OLG, der Handballclub sowie der Männerturnverein gestossen. «Vielleicht motiviert der neue Preis auch noch weitere Sportvereine, der IG beizutreten.»
Die erste Verleihung des Pfäffiker Sportpreises findet am Mittwoch, 2. Oktober, um 20 Uhr im Nova Theater an der Spitalstrasse 1 in Pfäffikon statt. Der Anlass ist öffentlich. Weitere Informationen unter www.igsport-pfaeffikon.ch.
