Wenn Strassensperrungen den Alltag verunmöglichen
Nebenwirkungen der Rad-WM
Für viele ist die Rad-WM vom 21. bis 29. September ein freudiger Event. Die damit verbundenen Strassensperren im Oberland stellen Betroffene jedoch vor massive Herausforderungen. –
Astrid Tepper und ihre «Schwiegertochter in spe» Andrea Brändli bewirtschaften einen kleinen Pferdestall in Oetwil am See. Sie fahren täglich zwei- oder dreimal von ihrem Wohnort Binz aus in den Stall, um ihre drei Pferde zu versorgen.
Stall ausmisten, Pferde füttern, pflegen und bewegen – das gehört zum Alltag der beiden Frauen. Die bevorstehende Rad-WM allerdings wirbelt ihren Alltag gehörig durcheinander. Denn der Pferdestall liegt direkt an der Hauptstrasse zwischen Gossau und Oetwil, die während der Rad-WM an drei Tagen mehr oder weniger komplett gesperrt sein wird.
