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Crowdfunding für Bachtel-Trail war mehr als erfolgreich

Über 15'000 Franken sind für den Bachtel-Trail zusammengekommen. Die Arbeiten sollen nun umgehend in Angriff genommen werden.

Die Freude ist gross: Renato Peterhans (links) und einige Mitglieder des Vereins Bachtel-Biker sind erleichtert über die positive Bilanz des Crowdfundings.

Foto: PD

Crowdfunding für Bachtel-Trail war mehr als erfolgreich

Übers Ziel hinausgeschossen

7000 Franken brauchte es mindestens, 15’000 hat sich der Verein Bachtel-Biker für die Instandhaltung gewünscht. Jetzt sind es sogar 2110 Franken mehr – und die Freude ist riesig.

«Wir sind überwältigt von der Solidarität und darüber, was man mit einer coolen Community erreichen kann», sagt Renato Peterhans, Vorstandsmitglied im Verein Bachtel-Biker.

Über 17’000 Franken sind mittels Crowdfunding für die Instandhaltung des Trails zusammengekommen. Bis zuletzt haben 145 Unterstützerinnen und Unterstützer dabei geholfen, den Wunschbetrag zu erreichen.

Nötig war das Crowdfunding, weil der Regen einem Teil des Bike-Trails so stark zugesetzt hatte, dass die Mitglieder nicht mehr selbst Hand anlegen konnten, um ihn zu reparieren. In seiner jetzigen Form wäre der Trail für unerfahrene Biker aber zu gefährlich.

«Um den Trail wieder auf Vordermann zu bringen, braucht es jetzt Profis», so Peterhans. Das vor allem auch, weil man den Wald nicht beschädigen wolle.

Die steile Stelle des Bachtel-Trails muss wegen der tiefen Rinnen saniert werden.
Wegen des Regens ist der Trail nicht mehr für alle befahrbar. Das Geld aus dem Crowdfunding soll nun Abhilfe leisten und die Strecke wieder für alle Bike-Fans zugänglich machen.

Die Gemeinde Hinwil unterstützt die Arbeiten mit rund 20’000 Franken – doch der Verein rechnet mit Kosten von etwa 30’000 Franken. «Uns liegt bereits eine Offerte vor, die sich in diesem Bereich bewegt.» Mit den zusätzlichen 7110 Franken habe man jetzt einen Puffer für etwaige unvorhersehbare Kosten – oder zukünftige Schäden.

Eine Tour und ein Znacht

Wer das Crowdfunding unterstützte, konnte auch gleich ein «Goodie» einsacken: Für 25 Franken gab es einen Bachtel-Trail-Sticker, für 100 Franken eine geführte Bike-Tour und für 500 Franken eine Bike-Tour mit dem gesamten Vorstand und ein Abendessen.

«Überraschend ist, dass rund 95 Spenderinnen und Spender einen freien Betrag ohne ‹Goodie› beigetragen haben», erzählt Peterhans. Nur 13 Personen hätten die Bike-Tour für 100 Franken und vier Personen die grosse Tour mit Znacht erstanden.

Die Ausfahrten werden nun fürs nächste Frühjahr geplant. «Wir freuen uns, gemeinsam mit den Unterstützern den Trail im nächsten Frühling wieder einzuweihen.»

Ran an die Arbeit

Mit frischem Elan und mehr als den gewünschten 15’000 Franken im Sack will sich der Verein nun gleich an die Arbeit machen und die Reparaturen am Trail in Auftrag geben. Dafür werden jetzt grosse Geschütze aufgefahren: Eine auf Trail-Bau spezialisierte Firma soll mit dem Bagger die nötigen Anpassungen vornehmen.

Erste Besprechungen zwischen dem Verein, Landbesitzern und den Trail-Profis fanden bereits statt, Ende September folgt eine weitere Besprechung mit den Landbesitzern. «Wir würden uns wünschen, den Trail dieses Jahr wieder für alle befahrbar zu machen.»

Die Arbeiten so rasch wie möglich anzustossen, hat aber nicht nur einen emotionalen, sondern auch einen organisatorischen Hintergrund. Denn der Bike-Trail soll vor dem Winter auf Vordermann gebracht werden. «Wenn der erste Schnee kommt, macht das keinen Sinn mehr, auch wegen der Bodenbeschaffenheit.»

Weitere Massnahmen

Dass das Wetter gerade Outdoor-Sportlern wie den Bikern immer wieder einen Strich durch die Rechnung machen kann, ist Peterhans nur zu gut bewusst. Auch, dass nicht immer darauf Verlass ist, dass die Community kurzfristig mehrere tausend Franken zusammenbringt.

«Wir haben dank dem erfolgreichen Crowdfunding einen Puffer für zukünftige Reparaturen», so Peterhans. Zusätzlich wolle man aber auch weitere Massnahmen treffen, um Unvorhersehbares besser finanzieren zu können. «Dafür stellen wir am Start des Trails ein Schild mit QR-Code für freiwillige Spenden auf.»

Auch mit der Gemeinde Hinwil will der Verein sicherlich mal wieder in Kontakt treten, um eine etwaige Unterstützung zu besprechen. «Wir werden aber nach wie vor das meiste selbst machen, sofern möglich.»

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