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Gesellschaft

«Hett i doch»

Die diplomierte Trauer- und Sterbebegleiterin Eveline Rüegg wünscht sich, dass Trauer mehr erlaubt ist. Ihre Gedanken dazu.

«Hett i doch»

Truur-Eggä

Was tun, wenn Ungesagtes ungesagt bleibt? Die diplomierte Trauer- und Sterbebegleiterin Eveline Rüegg erklärt in ihrer Kolumne, warum das bei der Trauerverarbeitung immer wieder ein Knackpunkt ist.

Eveline Rüegg

Ein Teil der Trauer sind oft Scham und Schuld. «Hätte ich doch …» hört man oft von Menschen, die einen Verlust erlebt haben. Das zeigt, wie intensiv wir durch den Verlust mit den eigenen vergangenen Handlungen konfrontiert werden können.

«Ich habe gar nie gesagt, wie dankbar ich bin.» – «Ich schäme mich, dass ich alles für selbstverständlich gesehen habe.» Dass wir das nicht mehr ändern können, kann ein Knackpunkt in der Trauerverarbeitung sein. Es gilt, Frieden zu finden mit dem nicht Gesagten, dem nicht Gemachten.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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