Kleine Schule im riesigen Wohnturm in Dübendorf
Einmalig in der Schweiz
Die erste Hochhausschule der Schweiz hat ihren Betrieb aufgenommen. Wir waren mit Schulleiter Claudio Bischoff auf einem Rundgang.
Die Three-Point-Tower sind nicht länger nur die höchsten Wohnhäuser der Schweiz. Seit Montag ist in zwei der drei Türme auch eine Schule einquartiert. Vier Dübendorfer Primarklassen werden nun in den über 100 Meter hohen Gebäuden unterrichtet, in der ersten Schule der Schweiz, die in Hochhäusern einquartiert ist.
Auf eine gigantische Aussicht bis zum Greifensee müssen Kinder und Lehrpersonen jedoch verzichten; sie bevölkern die ersten beiden Etagen der Häuser D und E.
Es ist Mittagspause am ersten Tag nach den Sommerferien, Schulleiter Claudio Bischoff gibt einen Einblick in die Unterrichtsräume. Alle Schulzimmer sind mit neuen Möbeln ausgestattet, neben zwei altbewährten Kreidetafeln ist ein grosser Bildschirm eingebaut. «Für die ersten Schultage sind wir bereit», sagt Bischoff, «doch noch fehlt das eine oder andere Möbel oder Werkzeug.» Im Zimmer für textiles und technisches Gestalten zum Beispiel sei dies der grosse Zuschneidetisch.
