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So wird die neue Recyclingstelle in Uster aussehen

Das Siegerprojekt des neuen Recyclinghofs im Ustermer Loren-Quartier steht. Es glänzt mit einem schmissigen Titel.

Mit dem schmissigen Titel «Der Letzte räumt die Erde auf» präsentiert sich das Siegerprojekt in der Loren.

Foto: PD

So wird die neue Recyclingstelle in Uster aussehen

Siegerprojekt erkoren

Die neue Abfallsammelstelle im Loren-Quartier heisst: «Der Letzte räumt die Erde auf». Die Stadt will Synergien nutzen und plant auch eine Velowerkstatt und ein Repair-Café.

Im Ustermer Loren-Quartier soll eine neue Sammelstelle für Abfall entstehen. Nun wurde das Siegerprojekt erkoren: Die Jury empfahl dem Stadtrat Uster einstimmig das Projekt «Der Letzte räumt die Erde auf», das von einem Nachwuchsteam der Koya Architektur GmbH eingereicht worden war. Das schreibt die Stadt in einer Mitteilung.

Die Kosten des Projekts seien auf sechs Millionen Franken ausgeschrieben gewesen, sagt Stadträtin Karin Fehr (Grüne). «Diese Summe streben wir noch immer an.»

Integrieren und reparieren

In der Loren biete sich zusätzlich zur Sammelstelle auch die Möglichkeit, Räume für Integrationsangebote zu schaffen. «Da könnten zum Beispiel Asylsuchende oder Langzeitarbeitslose ein Repair-Café betreiben», sagt Fehr. Auch eine Veloreparaturstelle könnte eingerichtet werden. Auf diese Weise könne die Stadt Synergien nutzen.

Das Projekt weise architektonisch zahlreiche Vorteile auf. Die «geschickte Reduktion der beheizten Flächen auf das notwendige Minimum» biete eine ressourcen- und kosteneffiziente Lösung. Eine lange Gebäudefassade, die auf das Ried ausgerichtet ist, soll das Naturschutzgebiet vor Licht- und Lärmimmissionen schützen.

Das Siegerprojekt wurde zusätzlich durch die Westpol Landschaftsarchitektur GmbH, die ZPF Structure AG sowie die Belloli Raum- und Verkehrsplanung GmbH erarbeitet.

Widerstand im Quartier

Die Vorgeschichte: Die Hauptsammelstelle für Wertstoffe an der Dammstrasse in Uster stösst seit Langem an ihre Kapazitätsgrenzen. Deshalb musste ein neuer Standort gesucht werden. Um das Projekt regte sich im letzten Jahr einiger Widerstand.

«Das Ziel wäre, dass wir die Räume 2029 beziehen können», sagt Stadträtin Fehr heute. Der Projektierungskredit solle Ende dieses Jahrs in den Gemeinderat und der Baukredit voraussichtlich Ende 2026, Anfang 2027 an die Urne kommen, so Fehr.

Ausstellung der Projekte im Stadthaus

Vom Dienstag, 27. August, bis Donnerstag, 5. September, können im Foyer des Stadthauses die eingereichten Arbeiten besichtigt werden. Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten im Stadthaus öffentlich zugänglich.

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