Diese Gruppe malt langweilige Garage bunt an
Mehrere Wochen gearbeitet
Auf eine einst öde Dübendorfer Garagenwand haben Menschen mit Beeinträchtigung ein Bild gemalt. Ins Zeug gelegt haben sich Spezialistinnen für Bienen und Experten für Hochhäuser.
Mignon Scherrer steigt auf den ersten Tritt der Bockleiter, um eine Biene auf die Wand zu malen. Betreuerin Rahel Sauter fragt, ob sie vielleicht lieber ohne Leiter arbeiten wolle. Scherrer ist sich nicht so sicher und überlegt auch kurz, ob es hier, zwei Meter ab Boden, wirklich noch eine Biene braucht.
Die Aussenwand gehört zu einer Garage eines Einfamilienhauses an der Grundstrasse in Dübendorf. Der Besitzer wollte Farbe anstelle von ödem Grau und hat die benachbarte Stiftung Altried gefragt, ob die Mitarbeitenden mit Beeinträchtigung Lust hätten, ein Bild auf die rund 30 Quadratmeter grosse Wand zu malen. Sie und ihre Betreuerinnen sagten zu und arbeiten seit Juni etwa einmal pro Woche an dem Gemälde.
Vorab hätten sie der Familie, die hier wohne, das Sujet gezeigt, sagt Rahel Sauter. Dieses hatten die Menschen mit Beeinträchtigung bereits als Kalenderblatt erstellt: Es zeigt sechs Hochhäuser, ein Phantasiewesen, einen Schmetterling, ein paar Blumen und Bienen.
