Alterswohnungen erhitzen weiterhin die Gemüter in Hinwil
Neue Schritte angekündigt
Die Hinwiler Stiftung hat zwar bei der Vergabe von Alterswohnungen zurückbuchstabiert. Doch nun drohen eine Beschwerde und eine Initiative.
«Es geht mir darum, zu verifizieren, ob die im Januar gemachte Zusage eingehalten wird.» René Baumann störte sich daran, dass die Stiftung Wohnen im Alter Hinwil Mietverträge für Alterswohnungen zwangsweise an ein Dienstleistungspaket koppelte – etwa für Mahlzeiten und Reinigung. An einer Informationsveranstaltung der Aktiven Seniorinnen und Senioren unterstrich er, dass diese Bündelung einen klaren Bruch der geltenden Verträge zwischen der Stiftung und der Gemeinde darstelle.
Er forderte von der Stiftung deshalb, auf diese Koppelung zu verzichten und diesen Entscheid bis spätestens 1. Februar 2024 öffentlich kundzutun. Stiftungsratspräsident Pascal Huber sagte damals angesichts des eindeutigen Abstimmungsergebnisses und der rechtlichen Situation die Rückkehr zum alten System zu. Die über 200 Anwesenden sprachen sich nämlich unisono gegen ein obligatorisches Servicepaket aus. Und in einer Medienmitteilung verkündete die Stiftung, dass die Serviceleistungen künftig nur noch als Option angeboten werden.
