Abo

Gesellschaft

Soll Trinkgeld versteuert werden? Das sagen Oberländer Gastronomen

Bis vor wenigen Jahren war klar: Trinkgeld wird bar bezahlt, kann nicht kontrolliert werden und die Mitarbeitenden dürfen es behalten. Seit immer mehr Restaurantgäste elektronisch zahlen, hat sich das geändert. Mit Folgen?

Soll Trinkgeld versteuert werden? Das sagen Oberländer Gastronomen

«Isch guet so»

Der Bund überlegt sich, die Regeln für Trinkgeld zu verschärfen. Sollen Serviceangestellte ihr Trinkgeld versteuern? Das Thema beschäftigt die regionalen Gastronomen.

Die Frage klingt einfach: Was ist Trinkgeld? Ist es ein Lohnbestandteil des Personals? Oder ist es ein Geschenk des Gasts?

Doch die Antwort darauf hat es in sich. Vor 50 Jahren wurde das Trinkgeld in der Schweiz eigentlich abgeschafft. «Der Service ist im Preis inkludiert», sagt Fabian Aegerter, der die «Waldmannsburg» in Dübendorf leitet.

Trotzdem ist das Trinkgeld seither nicht verschwunden. Aufrunden gehört für viele Gäste in den Restaurants der Schweiz zum guten Ton. Und nicht nur dort: Auch beim Coiffeur oder im Taxi geben Herr und Frau Schweizer gerne etwas mehr, als das Preisschild verlangt. Ein Dankeschön, ausgedrückt in Franken und Rappen.

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?

Jetzt melden.