Wetterkapriolen, Politprominenz und Funkenregen am 1. August
Rundschau in der Region
Zum 733. Geburtstag der Schweiz wurde landesweit angestossen, gefeiert und gesungen. Eine kleine Rundschau einiger Feiern der Region auf einen Blick.
Eine zweigeteilte Schweiz am Bundesfeiertag – aber nicht etwa aufgrund des Röstigrabens, sondern des Wetters. Während Gemeinden, die ihre Feier am Abend abhielten, von einem lauen Sommerabend profitieren konnten, hatten Ortschaften, die am Morgen und Mittag den Geburtstag der Schweiz feierten, grosses Pech.
Die Festgemeinden wurden im ersten Teil des Tages fast weggewindet. So etwa in Bauma, wo kurzerhand vom Freien in die Landenberghalle gezügelt werden musste, bevor Alt Bundesrat Ueli Maurer seine Rede halten konnte.
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In Schwerzenbach ging die SVP-Nationalrätin Barbara Steinemann in ihrer Rede auf die Geschichte der Schweiz mit einem Vergleich ein. «Unser Land ist nicht gradlinig, nicht fehlerlos, nicht perfekt. Sondern wie ein gewachsener Baum: mit krummen Ästen, etwas knorrig, die Zeit hat ihre Spuren hinterlassen.»
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In Uster hatte man sich frühzeitig für eine Feier in der Landihalle entschieden. Für etwas Aufregung hatte der Auftritt von SVP-Präsident Marcel Dettling im Vorfeld der Veranstaltung gesorgt. Denn die Juso Kanton Zürich und Zürcher Oberland verurteilten die Rednerwahl.
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Ruhiger und gleichzeitig Lauter ging es am Abend in Gossau auf der Altrüti zu und her. Dort stand auf dem Festprogramm neben des 1.-August-Feuers explizit auch ein grosses Feuerwerk auf dem Programm – als eine der wenigen Gemeinden der Region.





Feuerwerk war an der Bundesfeier in Dübendorf nicht erlaubt, dafür konnte mit Regierungsrat Ernst Stocker (SVP) ein weiterer prominenter Redner verpflichtet werden.
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In Fällanden referierte Gemeindepräsident Tobias Diener (FDP) über das politische System der Schweiz. Wobei er eingestand, dass Demokratie manchmal auch lästig sein kann, da die Mehrheit entscheidet. «Und man diese Mehrheit eben gewinnen muss.»
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Der Tag hatte für Alt Bundesrat Ueli Maurer mit einer Rede in Bauma begonnen, danach ging es für ihn weiter auf den Flumserberg, in den Thurgau und zuletzt zurück ins Tösstal. In Wila sprach er erneut zum Volk, das dem geübten Redner an den Lippen zu hängen schien. Abgerundet wurde der Abend von einem volksnahen Bad in der Menge.
