Die Gfenner «Hausparty» läuft Dübendorf den Rang ab
Wer braucht schon Feuerwerk
Wenn die jüngere Generation im Quartier Gfenn den 1. August feiert, fällt auch die eine oder andere spöttische Bemerkung über das Fest in Dübendorf.
Ein grosses Plakat wirbt kurz vor der Ausfahrt Gfenn für die Vorabend-Nationalfeier des Dübendorfer Weilers. Eigentlich ist die Reklame unnötig, denn die Bevölkerung will diese Quartierparty im Gfenner Zentrum nicht missen. Am frühen Mittwochabend war kaum mehr ein Sitzplatz zu haben, viele Ellbogen, Unterarme und Hände mit umschlossener Bierflasche mussten sich mit einem Stehtisch begnügen.
Der Gfenner Quartiervereinspräsident Werner Meyer sagt denn auch nicht ganz frei von Schadenfreude: «Wir haben meist doppelt so viele Besucher wie die 1.-August-Feier in Dübendorf.» Etwa 700 seien es in der Regel, heute rechne er wegen des unsicheren Wetters mit ein paar weniger.
Dübendorf? Dort gehen meine Eltern hin.
Junger Festbesucher
