Von Füchsen, Wölfen und Bären – oder auch nicht
Kuriose Ortsnamen
Nicht neu, aber trotzdem immer wieder interessant: Ortsbezeichnungen im Oberland. Heute mit tierischen Flurnamen.
Plätzchen, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen können, gibt es im Oberland viele. Der prominenteste ist wohl der Hasenstrick in Dürnten mit dem gleichnamigen Gasthof. Wie dem Portal der schweizerischen Ortsnamenforschung zu entnehmen ist, wurde der Ort erstmals im 16. Jahrhundert als «Pfad, an dem sich Hasen aufhielten» bezeichnet. «Strick» ist denn auch ein Begriff, der Pfad oder Weg bedeutet.
Hasen sind, oder waren zumindest, in der Region weit verbreitet. Vom Hasenlauf in Bubikon über den Hasenacher in Fehraltorf bis hin zum Hasenbüel in Uster wurden manche Orte nach den hoppelnden Tierchen benannt.
Der passende Fuchs dazu findet sich ebenfalls breit gestreut – oft mit dem passenden «Büel», also auf einer kleinen Erhöhung. Solche Hügel findet man etwa in Hittnau, Dübendorf, Uster oder Bubikon.
