Abo

Gesellschaft

Bevölkerung hat wenig Interesse an einem digitalen Dorfplatz

Trotz hoher Investitionen und einer dreijährigen Testphase hat die Online-Plattform nicht genug Zuspruch gefunden.

Bevölkerung hat wenig Interesse an einem digitalen Dorfplatz

Vernetzung gescheitert

Die Gemeinde Wila hat ihre Kooperation mit der Plattform Crossiety bereits vor rund vier Jahren eingestellt. Auch in anderen Gemeinden war der digitale Dorfplatz ein Flop.

Claudia Peter

Schnell nachlesen, was an der Gemeindeversammlung besprochen wird. Schauen, wann der nächste Vereinstreff stattfindet. Die Rollschuhe, die im Keller verstauben, rasch online inserieren: Dies alles war in Elgg dank dem digitalen Dorfplatz Crossiety in den letzten Jahren unkompliziert möglich. Doch seit Ende Juni ist der digitale Dorfplatz Geschichte.

Die Gemeinde beendete die Zusammenarbeit mit dem Anbieter Crossiety nach drei Jahren. Der Beschluss wurde bereits im Dezember 2023 bekannt gegeben. «Wir haben den digitalen Dorfplatz während dreier Jahre aufgeschaltet gehabt. Leider haben wir unsere Ziele für die Plattform nicht erreicht», sagt Ruth Büchi-Vögeli (SVP), Gemeindepräsidentin von Elgg.

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?

Jetzt melden.