Kirchenstreit in Kyburg – rechtliche Schritte nach unbewilligter Aktion
Streit um Sakralraum
Der Statthalter des Bezirks Pfäffikon muss zunächst herausfinden, ob ein fehlbares Verhalten vorliegt. Derweil befindet sich die Innenausstattung wieder in der Kirche.
Unglaube, Verwunderung, Sorge und wohl auch ein Schuss Ärger: Damit dürfte die kantonale Baudirektion zunächst auf die Aktion der Kirchenpflege Illnau-Effretikon reagiert haben. Diese hatte ohne Bewilligung Kirchenbänke und weiteres Mobiliar aus der denkmalgeschützten Kirche Kyburg reissen lassen.
Unlängst kam seitens des Kantons eine weitere Reaktion hinzu: Anfang Juli hat das Amt für Raumentwicklung Anzeige gegen die Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde erstattet, wie Markus Pfanner, Mediensprecher der Baudirektion, auf Anfrage sagt.

