In Aathaler Bauernhaus ziehen Wetziker Asylsuchende ein
Grenzüberschreitende Hilfe
Noch vor gut einem Jahr hatte Seegräben zu wenig Platz für Geflüchtete. Nun kann die Gemeinde dem Nachbarn aus der Patsche helfen.
Im Februar 2023 sorgte der «Fall Seegräben» für schweizweite Schlagzeilen: Weil die Gemeinde keinen Raum mehr frei hatte, um alle Geflüchtete unterzubringen, kündigte sie einem Einzelmieter einer grossen, gemeindeeigenen Wohnung.
Jetzt, knapp eineinhalb Jahre später, sieht die Situation anders aus. Und dies trotz der auf den 1. Juli abermals erhöhten Aufnahmequote. Neu müssen die Gemeinden pro 1000 Einwohner 16 Personen aufnehmen. Seegräben kam im Februar vor einem Jahr ins Schwimmen, da damals die Quote schon einen Sprung nach oben machte. Bis dahin hatte sie 9 Geflüchtete pro 1000 Einwohner aufzunehmen, ab dem 1. Juni 2023 waren es dann 13.
