Gemeinde Turbenthal baut Stützmauer nach Hangrutschen
Hangrutsche in Turbenthal
Starke Unwetter führten zu Hangrutschen und Schäden. Ingenieure sind beauftragt.
Am ersten Juni-Wochenende sorgten starke Unwetter für mehrere Hangrutsche in der Gemeinde Turbenthal. In einer Mitteilung schreibt die Gemeinde, dass neben beschädigten Strassen an zwei Stellen auch Wasserleitungen freigelegt wurden.
Wegen des grossen Schadens beauftragte die Gemeinde das Ingenieurbüro Jäckli Geologie AG mit der Planung der Sanierungsarbeiten. Für diese fachliche Unterstützung genehmigte der Gemeinderat einen Kredit von 12’000 Franken.
Sorgenkind Schmidrüti
Besondere Massnahmen erfordert die Hinterschmidrütistrasse in Schmidrüti, wie die Gemeinde in der Mitteilung weiter schreibt. Eine vor Ort durchgeführte Begehung zeige, dass umfangreichere Arbeiten notwendig seien, darunter der Bau einer Stützmauer zur Hangsicherung. Hierfür wurde ein weiterer Kredit von 10’000 Franken bewilligt.
«Die Wasserversorgung ist momentan nicht beeinträchtigt, da ein Rohrbruch verhindert werden konnte», erklärt Gemeindeschreiber Jürg Schenkel. Trotzdem muss schnell gehandelt werden. Denn die freiliegende Wasserleitung müsse vor Wintereinbruch wieder genügend überdeckt werden, um Frostschäden zu verhindern. Derzeit kann gemäss Schenkel noch keine Aussage zum Ende der Sanierung gemacht werden.
