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Gesellschaft

Wie Mina Hofstetter zur Biopionierin vom Greifensee wurde

Sie war Veganerin und betrieb einen Bio-Hof ohne Vieh: Anfang des 20. Jahrhunderts war Mina Hofstetter eine Exotin. Doch ihr Vermächtnis ist gross.

Wie Mina Hofstetter zur Biopionierin vom Greifensee wurde

Ein Nervenzusammenbruch brachte die Wende

Mina Hofstetter hat den Biolandbau in der Schweiz mitgeprägt. Sie wurde in den 1920er Jahren zur Veganerin und stellte ihren Hof in Ebmatingen auf viehlos um. Nun wird die Bäuerin und Frauenrechtlerin geehrt.

Vera Deragisch

Es ist ein Ereignis, das die Maurmer Biopionierin Mina Hofstetter zeit ihres Lebens nie mehr vergessen wird.

«Ich war noch nicht drei Jahre alt. An einem Sonntag sollte ich zum Mittagessen Fleischsuppe essen. Ich kostete, legte den Löffel weg und weigerte mich. Mein Vater wollte mich zwingen, brachte es nicht fertig, und so erhielt ich die ersten Prügel in meinem Leben. Hätte ich nicht Angst vor noch mehr Prügeln gehabt, so hätte ich vielleicht nie Fleisch gegessen.»

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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