Martin Schneider gestaltet die Kunstplakatstellen in Uster
Neue Ausstellung
Die Kunstplakatstellen in Uster zeigen während der nächsten zwölf Monate Kunst von Martin Schneider. In der Ausstellung «Sound of Silence» geht es um die Visualisierung von Geräuschen, die unter der Erdoberfläche entstehen.
Jeweils im Sommer wechseln die acht Kunstplakatstellen in Uster ihr Gewand und ein neuer Künstler bekommt für ein Jahr die Gelegenheit, seine Werke zu präsentieren. Die Kulturkommission hat die Gestaltung für das nächste Jahr an Martin Schneider vergeben.
Der Künstler wurde 1958 geboren und lebte längere Zeit in Uster. Heute ist er in Stäfa wohnhaft, sein Atelier befindet sich in Uster. Martin Schneiders Werke waren im vergangenen Jahr im Waschhaus der Villa Grunholzer in Uster und im Rahmen der Art Tour Wetzikon ausgestellt.
Geräusche aus dem Ustermer Untergrund aufgezeichnet
«In seinen Kunstplakaten fokussiert Martin Schneider auf Dinge, die wir nicht beachten, die wir überhören, nicht wahrnehmen wollen oder können», heisst es in der Medienmitteilung der Stadt Uster. Was tut sich da unter unseren Füssen, worauf treten wir herum? Was knackt und schmatzt, knarzt und rumpelt, rauscht und hallt im Boden, das von uns nicht wahrgenommen wird?
«Es sind diese leisen Töne, die Martin Schneider in seiner Arbeit bildhaft umsetzt», heisst es weiter. Mit Hilfe von Bodenmikrofonen hat er an verschiedenen Orten in Uster Geräusche im Boden hörbar gemacht und in Bilder umgesetzt. Jedes Plakat weist einen QR-Code auf, der zur passenden Tonaufnahme führt.
Vernissage vor dem Stadthaus
Am Donnerstag, 4. Juli, eröffnet Stadtpräsidentin Barbara Thalmann die Ausstellung. Treffpunkt ist um 18.30 Uhr vor dem Stadthaus. Auf dem anschliessenden Spaziergang zur Villa am Aabach werden die Plakate enthüllt. René Zimmerli, langjähriger Freund und Weggefährte von Martin Schneider, begleitet und kommentiert den Anlass.
Die Plakataktion dauert von Juli 2024 bis Juni 2025. Die Sujets werden jeden Monat gewechselt.
