Ehepaar aus Seegräben sammelt über 50’000 Franken für Fällander Kinderhospiz
Für erkrankte Kinder
Zu Fuss von Seegräben nach England: Ein Ehepaar kombinierte den abenteuerlichen Weg mit einem guten Zweck. Nun freut sich das Kinderhospiz Flamingo auf eine grosszügige Spende.
Jeden Tag gut 24 Kilometer in fünfeinhalb Stunden für einen guten Zweck laufen. Ein Seegräbner Ehepaar ist nach 69 Tagen und 1600 Kilometern am Ziel angekommen. Die Route führte von Seegräben aus nach Perranporth in Cornwall in England. Auf der Reise sammelten die beiden Spenden für das Kinderhospiz in Fällanden. Ihr Ziel: insgesamt 50'000 Franken zusammenzubringen. Diese Summe haben sie nun erreicht.
Die Idee zu diesem Projekt entstand vor gut sechs Jahren. Damals erlitt Rainer Züst einen anaphylaktischen Schock – eine starke allergische Reaktion auf den Wirkstoff Ibuprofen in einem Medikament. Daraufhin entschloss sich der heute 65-Jährige abzunehmen. Um das neue Gewicht halten zu können, legte er sich einen Hund zu. Mit seinem Appenzeller Sennenhund legte er durchschnittlich 18 Kilometer pro Tag zurück. Aus einer Laune heraus entschied er sich, zu Fuss nach England zu gehen.
Während er seine Reise plante, erfuhr er vom Spatenstich für das neue Kinderhospiz in Fällanden – das erste im Grossraum Zürich und dann noch im Zürcher Oberland. Das Hospiz soll Ende 2025 fertig gebaut sein und in Betrieb genommen werden. Züst entdeckte den Sinn der Reise für sich. Er entschied, die Reise mit einer Spendenaktion zu verbinden.

