Kanton beteiligt sich an Umgestaltung des Riedikerbachs
Hochwasserschutz und Revitalisierung
Die Stadt Uster möchte den Riedikerbach sicherer und naturnah gestalten. Nun hat der Kanton Zürich entschieden, das Vorhaben mit mehreren Millionen Franken zu unterstützen.
Die Stadt Uster plant, den Riedikerbach hochwassersicher zu machen. Zudem will sie den Bach bis zur Einmündung in den Greifensee revitalisieren. Die Gefahr einer Überflutung in der Siedlung Riedikon war zu gross – gerade erst zeigte sich aufgrund der starken Regenfälle die Notwendigkeit solcher Umgestaltungen. Das Projekt soll in drei Etappen erfolgen, Teile davon wurden bereits umgesetzt.
Die erste Etappe betraf den Bereich zwischen der Einmündung Chlusbach und der Brücke Schulweg. Diese wurde bereits im Jahr 2015 realisiert. In einem zweiten Schritt realisiert Uster den Abschnitt zwischen der Schulwegbrücke und dem Zollingerwehr. Und als Letztes folgt die Stelle zwischen dem Zollingerwehr und der Einmündung in den Greifensee.
Nun hat der Regierungsrat an seiner Sitzung vom 5. Juni beschlossen, das Projekt finanziell zu unterstützen. Die Begründung dafür sei, dass das Projekt einem öffentlichen Bedürfnis entspreche sowie zweckmässig und wirtschaftlich sei, so steht es im Protokoll des Regierungsrats. Zudem unterstütze das Vorhaben die Revitalisierungsmassnahmen des Kantons. Dieser beteiligt sich mit höchstens 2,6 Millionen Franken. Der Hochwasserschutz und die Revitalisierung kosten insgesamt rund 3,1 Millionen Franken.