Darum leuchten die Strassenlaternen im Oberland teils tagsüber
Ausserordentliche Arbeiten
Derzeit müssen an verschiedenen Beleuchtungsanlagen an Oberländer Strassen die Einstellungen angepasst werden. Der Grund: Sie leuchten zu hell.
Wer in diesen Tagen beispielsweise durch Dürnten fährt oder geht, dem dürfte aufgefallen sein, dass derzeit die Strassenbeleuchtung auch tagsüber strahlt. Ursache sind aussergewöhnliche Arbeiten an den Beleuchtungsanlagen.
Die Arbeiten seien wegen einer «fehlerhaften Grundeinstellung durch den Hersteller» nötig, heisst es bei den zuständigen Elektrizitätswerken des Kantons Zürich (EKZ) auf Anfrage.
Betroffen ist die intelligente Steuerung der Leuchten. Diese setzen die EKZ an Kantons- und Gemeindestrassen teilweise flächendeckend ein. Betroffen ist also nicht nur Dürnten, sondern ein grosser Teil des Kantonsgebiets.
Eigentlich sollten die Strassenbeleuchtungen durch die intelligente Steuerung das Licht abhängig vom Verkehrsvolumen, von der Uhrzeit oder der Bewegungen in der Nacht dimmen. Durch den Fehler würden gewisse Leuchten nun aber heller strahlen als vorgesehen, schrieben die EKZ.
Arbeiten bis im Juli
In Abstimmung mit den Elektrizitätswerken prüfe der Hersteller in den kommenden Wochen alle Leuchten vor Ort und korrigiere die Einstellungen. Dafür müsse die Strassenbeleuchtung in dieser Zeit jeweils in der ganzen Gemeinde eingeschaltet sein.
Betroffen sei die Mehrheit der Gemeinden, aber mit ganz unterschiedlichen Stückzahlen. Begonnen hätten die Arbeiten bereits im Mai. Bis im Juli sollen die fehlerhaften Einstellungen überall behoben sein.
