So trotzt das Turnfest-OK in Turbenthal dem Dauerregen
Regionalmeisterschaft im Tösstal
Am Wochenende lockte die Turn-Regionalmeisterschaft rund 3600 Turner nach Turbenthal – trotz strömendem Regen. Ein Besuch vor Ort zeigt, wie die Organisatoren den wetterbedingten Kollaps abwenden.
«Ein Turnfest fällt ins Wasser» – So oder so ähnlich hätte die Schlagzeile dieses Berichts lauten können. Doch das OK der Regionalmeisterschaften wollte es nicht so weit kommen lassen. «Eine Absage stand nie zur Diskussion», betont Marc Bölsterli, im Komitee verantwortlich für Marketing und Sponsoring.
Im Gegenteil: Unter Turnerinnen und Turnern sei der Zusammenhalt gerade jetzt, wo alle mit denselben widrigen Bedingungen zu kämpfen haben, gar noch grösser. «Fast schon etwas trötzelig sagen wir uns ‹Jetzt erst recht›», sagt Bölsterli, «und es schweisst schon enorm zusammen, dass wir alle im selben Boot sitzen.»
Und doch wird beim Gang durch das Festgelände Gmeiwerch augenfällig, was der Dauerregen angerichtet hat. Der Rasen gleicht stellenweise einer Schlammgrube, das Sickerbecken bei der Reithalle war bereits mehrfach überlaufen und musste ausgepumpt werden. Am Freitag stand das Wasser teilweise bis zum Rand des Festwirtschaftszelts. Und auch am Samstag war die Feuerwehr Turbenthal-Wila-Wildberg noch vor Ort.

