Keine Massnahmen auf Vorrat gegen den Ausflugsverkehr
Diskussion ennet dem Aatal
Lässt die geplante Aatalbrücke das Seegräbner Verkehrsproblem auf die andere Dorfseite überschwappen? Im Sack bewahrt man Ruhe.
Dort das Dorf Seegräben, hier der Ortsteil Sack und dazwischen das rund 50 Meter tiefer gelegene Aatal: Eine Fussgänger- und Velobrücke soll schon bald die beiden «Bergdörfer» besser miteinander verbinden. Und ein Lift den Anschluss zum Bahnhof Aathal erleichtern. Im vergangenen Dezember haben die Seegräbner für dieses rund sieben Millionen Franken teure Vorhaben einen Projektierungskredit genehmigt.
An jener Gemeindeversammlung wurden aber auch Bedenken geäussert, dass die neue Brücke zusätzlichen Ausflugsverkehr anziehen würde. Autofahrer würden im Ortsteil Sack und speziell im Quartier Grossweid einen Parkplatz suchen und anschliessend über die luftige Verbindung ins Dorf Seegräben hinüberwandern. Das Problem mit dem Ausflugsverkehr, mit dem das Dorf schon lange kämpft, würde damit auf die andere Talseite ausgedehnt.

