Für Roman Hugi reicht es zum Vize-Schweizer-Meister
Titelverteidigung misslungen
In der Ostschweiz fand die Schweizer Meisterschaft im Heissluftballonfahren statt. Auf dem Podest landete auch ein Turbenthaler.
Ein Jahr länger als üblich konnte sich der Turbenthaler Roman Hugi Heissluftballon-Schweizer-Meister nennen. Denn die Austragung im vergangenen Frühling hatte wegen schlechter Wetterprognosen kurzfristig abgesagt werden müssen.
Letzte Woche galt es nun ernst: An der Austragung der Schweizer Meisterschaft im sanktgallischen Gossau traten 31 Teams aus acht Nationen, darunter 11 aus der Schweiz, gegeneinander an. In diesem Rahmen wollte Hugi seinen Titel verteidigen – und scheiterte bei dem Vorhaben knapp. Nach vier Wettkampftagen musste er sich von einem einzigen Fahrer geschlagen geben, und zwar von Lokalmatador Stefan Zeberli.
Dieser hat die Meisterschaft seit 2006 schon mehrere Male für sich entschieden. 2021 holte sich Hugi den Titel zum ersten Mal und doppelte im gleichen Jahr sogar noch nach und wurde in Ungarn Europameister.

