Gilt die Tafel? Verbot in Wald bewegt Biker und Wanderer
Kontroverse um Verbotstafel
Der Verkehrsverein hat in der Gemeinde Wald vor Jahren eine Tafel aufgestellt. Mountainbiker zweifeln an, dass es sich um ein offizielles Verbot handelt. Trotzdem bleibt die Tafel – zumindest vorerst.
Der Mountainbiker ist trainiert, Hindernisse zu überwinden. Darum macht er manchmal auch vor Verbotstafeln nicht halt. Für geübte Fahrerinnen und Fahrer ist es ein Leichtes, diese zu umfahren. Eine Herausforderung ist dann eher das Wortgefecht mit den Wanderinnen und Wanderern, die dieses Verhalten auf die Palme bringt.
Die Situation ist manchmal verworrener, als sie auf den ersten Blick scheint – denn auch die Bikenden fühlen sich im Recht. Dies kann aus Egoismus passieren, aber es gibt auch nachvollziehbare Gründe, dass vermeintliche Verbote ignoriert werden. Denn im Wald spriessen gelegentlich Tafeln aus dem Boden, die nicht offiziell sind. Bikerinnen und Biker fühlen sich dadurch in ihrer Freiheit beschnitten.
Für sie ist es oft schwierig nachzuvollziehen, ob das Verbot gilt oder eben nicht. Bei einigen Exemplaren sieht man auf den ersten Blick, dass sie «gebastelt» sind. Manche sehen echt aus, andere sind echt, und es gibt auch solche, bei denen man erst ein Jurastudium absolvieren muss, um sicher zu sein, dass man mit dem Zweirad durchfahren darf.
