Geringe Wertschöpfung macht Oberländer Bauern zu schaffen
Puure-Höck in Maur
Am traditionellen Puure-Höck wurden mögliche Auswege aus der landwirtschaftlichen Tretmühle diskutiert. Das Ziel aller Experten ist es, die Rahmenbedingungen für Bauern zu optimieren.
In unseren Nachbarländern kämpfen die Bauern schon länger und lautstark für fairere Bedingungen. Mitte Februar erreichte die Protestwelle auch das Oberland. Mit verschiedenen Aktionen, unter anderem einem Protest in Hinwil und einer Kundgebung in Uster, machten Landwirte der Region auf ihre Anliegen aufmerksam.
«Die heutigen Preise sind für einen Bauern nicht mehr kostendeckend», nennt Ferdi Hodel das aktuell wohl meistdiskutierte Problem der Schweizer Landwirte beim Namen. Er ist Geschäftsführer des Zürcher Bauernverbands (ZBV) mit Sitz in Dübendorf und war am Mittwochabend am Puure-Höck auf der Forch anzutreffen.
Der Verband nahm diese viel diskutierte Thematik zum Anlass, einen Fachvortrag über die Marktmacht im heutigen Lebensmittelmarkt zu organisieren. Mit Mathias Binswanger konnte ein international renommierter Ökonom als Referent verpflichtet werden. Als Plattform diente der Puure-Höck.

