Lehrerverbandspräsident spricht von klaren Fehlern im Fall Pfäffikon
Dachverband nimmt Stellung
Die Schule Pfäffikon sieht sich mit Vorwürfen von verschiedenen Seiten konfrontiert. Der Schulpräsident kündigt eine Aufarbeitung an.
«Bei diesem Vorfall sind klare Fehler vonseiten der Schule passiert», sagt Christian Hugi geradeheraus. Er ist Präsident des Zürcher Lehrerinnen- und Lehrerverbands (ZLV) und Mitglied der Geschäftsleitung des Dachverbands Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH).
Hugi findet klare Worte zu den Ereignissen am Schulhaus Obermatt in Pfäffikon. Dort geriet ein schwuler Primarlehrer ins Visier von wertkonservativen Eltern. Obwohl sich Vorwürfe gegen ihn und seinen Sexualkundeunterricht als haltlos erwiesen, wurde das Arbeitsverhältnis aufgelöst. Er verlor die Unterstützung seiner Vorgesetzten.
