Seid gegrüsst, hier spricht ein Bauernkind aus dem Mittelalter
Chatbot im Ritterhaus Bubikon
Die neue Sonderausstellung im Ritterhaus hat innovative Tricks auf Lager: ein Chatbot, der ein Kind aus dem mittelalterlichen Bubikon simuliert. Und es hat viel zu erzählen.
Es braucht weder eine Kristallkugel noch ein Medium, um mit der Vergangenheit in Kontakt zu treten. Sondern lediglich ein grünes Telefon. Im Museum Ritterhaus kann man jetzt mit dem Bubiker Bauernkind Kim Huber aus dem Mittelalter «plaudern» – wie es selbst höflich sagt.
Für die aktuelle Sonderausstellung «Reichtum und Armut – damals und heute» hat das Museum in Bubikon tief in die digitale Trickkiste gegriffen. Denn das Bauernkind wird von einem Chatbot simuliert, welches auf einer künstlichen Intelligenz (KI) basiert. Die mit spezifischen Daten gefütterte KI beantwortet Fragen rund um den Alltag eines Bauernkinds von damals.
Wenn ich nicht auf dem Feld arbeite, spiele ich mit meinen Freunden Ritter und Burgen.
Kim Huber, Bauernkind aus dem mittelalterlichen Bubikon
