«Es bewegt sich etwas» – Jucker-Kritiker werden in Seegräben erhört
Verkehrsproblem wegen Kürbisausstellung
Im Herbst stehen neue Massnahmen zur Verkehrsbewältigung in Seegräben an. Einige erfüllen die Forderungen der Petition «Genug ist genug». Die neue Strategie wird mit Skepsis betrachtet.
Verkehrschaos, Pöbeleien und Massenströme an Menschen plagten die Seegräbnerinnen und Seegräbner bis zum Gehtnichtmehr. Diese waren dem Pilgern zur Kürbisausstellung im Juckerhof zuzuschreiben, ereigneten sich jeden Herbst und schienen von Mal zu Mal weiter zu eskalieren.
Mit der Petition «Genug ist genug» übten mehr als 150 Unterzeichnende – aus dem Dorf sowie den angrenzenden Weilern und Quartieren – Anfang dieses Jahrs zusätzlichen Druck auf den Gemeinderat aus. Dieser hatte bereits durch verschiedene Mittel das Ziel verfolgt, eine Lösung für alle Beteiligten zu finden – der Erfolg hielt sich in Grenzen.
Nicht nur die Bevölkerung litt unter dem Verkehr, sondern auch das Gewerbe im Dorf. Eine erste Kontaktaufnahme mit dem Juckerhof habe aber zu keinem Kompromiss geführt, erzählt Roland Wintsch, einer der vier Erstunterzeichner. Durch den Frust unter den Gewerbetreibenden und wegen der allgemeinen Unzufriedenheit in der Bevölkerung ist die Petition überhaupt entstanden.

