Für einmal stürmt der Föhn bis ins Oberland
Windiges Osterwetter
Normalerweise beschränken sich Föhnstürme auf die Alpentäler, im Mittelland merkt man davon wenig. Über Ostern dürfte das anders sein. Ein Föhnexperte erklärt die Gründe.
Wenn im Wetterbericht von einem Föhnsturm die Rede ist, dann lässt das die Bewohner des Mittellands in der Regel kalt. Das hat gute Gründe: Der warme Fallwind aus den Alpen tobt sich normalerweise nur in den typischen Alpentälern – zum Beispiel im Reusstal oder im Rheintal – aus. Dass er weiter nördlich im Mittelland an den Hausläden rüttelt, kommt selten vor.
In den nächsten Tagen dürfte diese Regel aber für einmal durchbrochen werden. Vor allem in den alpennahen Gebieten der Nordostschweiz, zum Beispiel am Zugersee, in der Zürichseeregion oder auch dem Zürcher Oberland, könnte der Föhn durchaus phasenweise in Sturmstärke um die Häuser pfeifen. Ein erstes Föhnmaximum wird wohl im Verlauf des Freitagnachmittags erreicht, ein weiterer «Peak» folgt dann am Sonntag.

