Zwei Oberländer kämpfen in Lyon um den Weltmeistertitel
World Skills 2024
An den diesjährigen Berufsweltmeisterschaften werden zwei Lernende aus der Region ihr Können unter Beweis stellen. Insgesamt 65 Nationen werden vertreten sein.
Michael Ryter aus dem Grüt (Gossau) und Thomas Mohr aus Wetzikon sind Champions. An den Schweizer Berufsmeisterschaften Swiss Skills 2022 landeten beide auf dem ersten Platz. Ryter als Gipser, Mohr als Polymechaniker.
Mit ihrer Leistung konnten sie sich nicht nur eine Goldmedaille holen, sondern haben es auch ins Schweizer Team geschafft, welches im September an den Berufsweltmeisterschaften in Lyon antreten wird: an den World Skills 2024.
An den World Skills wie auch an den Swiss Skills steht die Jugend im Zentrum. Lernende und junge Berufstätige treten in Wettkämpfen gegeneinander an und stellen ihr fachliches Können unter Beweis.
Grösstes Schweizer Team
Rund 1500 Wettkämpfende aus der ganzen Welt kommen dieses Jahr zusammen. Egal, ob Floristik, Metallbau oder Kleidungsgestaltung: An den Weltmeisterschaften werden die Fähigkeiten der Teilnehmenden in rund 59 Berufen gemessen.
Mit 45 Wettkämpferinnen und Wettkämpfern sei das diesjährige Team das grösste Schweizer Nationalteam, das an den Weltmeisterschaften je mitgemacht habe, heisst es in der Medienmitteilung. 17 Kantone und drei Sprachregionen seien vertreten, einzig die italienische Schweiz fehle dieses Jahr. Von den 45 Teilnehmenden sind nur drei aus dem Kanton Zürich – darunter Ryter und Mohr.

Die Vorbereitungen starteten bereits Mitte Januar mit einem Wochenende im freiburgischen Schwarzsee. In den kommenden Monaten werde das Training intensiviert, heisst es in der Mitteilung weiter. Die einzelnen Teilnehmenden sollen bis zum Wettkampf rund 1000 Trainingsstunden absolvieren.

Unterstützt werden sie von insgesamt 42 Expertinnen und Experten, von Berufsverbänden und den jeweiligen Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern.
Die Stiftung Swiss Skills hat grosse Erwartungen an die Mitglieder des Schweizer Nationalteams: «Die ausgezeichneten Resultate der Vergangenheit setzen die Messlatte sehr hoch an», heisst es in der Mitteilung.
