Fin strahlt dank alternativer Therapie wieder
Magie der Delfine
Weil Medikamente den Achtjährigen aus Rüti vor allem teilnahmslos werden lassen, setzen seine Eltern auf alternative Therapieformen. Dafür reisen sie um die Welt.
Seit er wenige Monate alt ist, leidet Fin Grossenbacher unter immer wiederkehrenden, starken Epilepsieanfällen. Der Junge hat das seltene West-Syndrom, welches ihn aktuell vor allem nachts mit Anfällen plagt. «In schlimmen Phasen hatte er bis zu 20 heftige Anfälle pro Nacht», erklärt Simon Grossenbacher, Fins Vater.
Medikamente sedierten den Jungen vor allem, und eine Verbesserung der epileptischen Anfälle konnte nicht festgestellt werden. Weil die Mittel der Schulmedizin bei Fin nicht anschlagen, gilt er als «austherapiert».
Nun setzen seine Eltern auf alternative Therapiemöglichkeiten, um die Anfälle zu lindern und die Bewegungsfreiheit des Achtjährigen zu fördern. Damit hatte Fin bereits mehrfach Erfolg. Was vor wenigen Jahren noch Traumvorstellung war, ist heute Realität: Der Achtjährige kann von allein aufsitzen und mit Unterstützung sogar laufen.

