Ein Meilenstein für Fin
Kleine Schritte, grosse Wünsche
Fin Grossenbacher aus Rüti ist achteinhalb Jahre alt – und bereits sein Leben lang mit einigen Herausforderungen konfrontiert. Seine Mutter erzählt von seinem Fortschritt und seinen Wünschen für die Zukunft.
Von den Wänden strahlt Fin von Dutzenden Bildern in die Wohnung, während die Sonne an diesem schönen Wintermittag in die Küche Tanja Grossenbachers scheint. Es sind grosse und kleine Fotos, allein und mit Familie – der achtjährige Junge ist in seinem Rütner Zuhause allgegenwärtig.
«Super Fin» steht an seiner Zimmertür, die einen Einblick in sein Leben gibt. Sein Reich ist bunt, gefüllt mit Kuscheltieren und Figuren – und einem grossen, verstellbaren Bett. Denn Fin ist ein Junge mit besonderen Bedürfnissen.
Im Alter von rund fünf Monaten zeigten sich bei Fin erste Anzeichen von gesundheitlichen Problemen. Es folgten endlose Arztbesuche, Diagnosen und schlaflose Nächte – denn Fin leidet unter dem West-Syndrom, einer seltenen Form der Epilepsie. Hinzu kommt eine Zelebralparese, Augenprobleme und Schwierigkeiten mit der Nahrungsaufnahme.
