So viele Gäste hat der Oberländer ÖV noch nie transportiert
Steigende Nachfrage
Die VZO beförderten 2023 noch mehr Personen als noch 2022 – dabei war das bereits ein Rekordjahr.
Satte 25,3 Millionen Fahrgäste wurden letztes Jahr von den Oberländer Verkehrsbetrieben befördert. Damit haben die VZO den Rekord vom Vorjahr erneut geknackt: 2022 waren es bereits 23,2 Millionen Personen gewesen, was eine Erhöhung von 9,1 Prozent bedeutet. Mit einem solchen Zuwachs haben die VZO nicht gerechnet, wie es in einer Mitteilung heisst.
Im Vergleich zum Jahr 2022 verzeichnete die Buslinie 856 in Wetzikon mit 31,2 Prozent die höchste Zunahme. Die Linie mit den meisten Fahrgästen zählte die Linie 842 zwischen Oetwil am See und Uster: 1,73 Millionen Fahrgäste fuhren im letzten Jahr auf dieser VZO-Linie.
Pünktlichkeit leidet kaum
In den vergangenen Jahren war die Nachfrage nach öffentlichen Transportmitteln von Dienstag bis Donnerstag am stärksten. Im Jahr 2023 verteilte sich diese aber regelmässig von Montag bis Donnerstag. Dies dürfte mit der Abkehr vom Homeoffice zu tun haben, heisst es in der Mitteilung. Die Auslastung der Pendlerzeiten seien freitags um zehn Prozent tiefer als an den anderen Werktagen.
Am Wochenende könne jedoch deutlich mehr Bewegung festgestellt werden – die VZO-Busse seien 8,5 Prozent mehr benutzt worden.
Die Pünktlichkeit leide unter diesem enormen Zuwachs kaum, heisst es vonseiten der VZO. Es konnte ein Rückgang von 0,4 Prozentpunkten gemessen werden, dies sei aber noch immer eine hohe Leistung. Die Hauptgründe für Verspätungen seien Einschränkungen wegen Baustellen und Verkehrsüberlastungen.

Auch die Verkehrsbetriebe Glattal VBG konnten 2023 von einem Rekordjahr sprechen: 39,7 Millionen Personen stiegen in einen Bus oder in ein Tram im Glattal. Der Rekordwert aus dem Jahr 2019, wo es 39 Millionen Fahrgäste waren, wurde damit übertroffen. Am stärksten zugelegt haben die Glattalbahn-Linien 10 und 12.
Zuwachs in Zürich trotz Homeoffice
Die VBZ konnten 2023 mehr Passagiere als im Jahr zuvor zählen. Rund 298 Millionen Passagiere wurden an ihr Ziel gebracht, was einer Zunahme von elf Prozent entspricht. Dies trotz des Homeoffice-Trends, wie die VBZ mitteilen.
