Oberländer Amphibien brauchen Unterstützung
Auf gefährlicher Wanderung
Frosch, Kröte und Molch «pilgern» im Frühjahr durch die Region, um zu ihrem Laichplatz zu gelangen. Dabei setzen sie sich diversen Gefahren aus.
Im Winter verscharren sie sich in den Wäldern, unter Blättern und in der Erde – wo sie über mehrere Monate bleiben, bis im Frühjahr die Temperaturen wieder steigen. Dann wachen die Frösche, Kröten und Molche aus ihrem «Winterschlaf» auf und haben nur eines im Sinn: Ab zum Laichplatz! Was in der Theorie nach einer gemütlichen Wanderung zum Wasser klingt, stellt in der Realität eine Lebensgefahr für die Amphibien dar.
Die kleinen Tierchen wissen zwar genau, wo sie hinmüssen – doch rechnen sie nicht mit den Hürden, die sie zu überwinden haben. «Würden wir da nicht eingreifen und den Amphibien bei ihrer Wanderung helfen, würde ein Grossteil die Reise nicht überleben», erklärt Andreas Hasler, Geschäftsleiter von Pro Natura Zürich.

