«Es gibt Ansprüche, die wir nicht einfach so erfüllen können»
Ukrainer in Dübendorf
Seit rund zwei Jahren sind in Dübendorf Geflüchtete aus der Ukraine untergebracht. Sozialvorstand Ivo Hasler (SP) sagt im Interview, wie es um die Zimmerbelegung steht und welche Bedürfnisse nicht erfüllt werden können.
Herr Hasler, wie geht es den Geflüchteten aus der Ukraine zwei Jahre nach Kriegsausbruch in Dübendorf?
Ivo Hasler: Natürlich ist es schwierig für die ukrainischen Familien und Einzelpersonen. Zuerst müssen sie mit der belastenden Situation im eigenen Land und all dem Leid klarkommen, die der Krieg mit sich bringt. Und sie stehen hier immer noch vor der Herausforderung, sich an einen fremden Ort zu gewöhnen und sich zu integrieren. Nur schon die deutsche Sprache zu erlernen, ist schwierig.
Apropos Sprache: Dübendorf bietet als Integrationsmassnahme Deutschkurse an. Wird das Angebot genutzt?

