Diese Berner Familien fanden im Tösstal eine neue Heimat
Geschichte unter der Lupe
Eine neue Ausstellung porträtiert elf Familien, die im Kanton Bern ihre Wurzeln haben und ins Zürcher Oberland ausgewandert sind. Wir stellen vier von ihnen kurz vor.
Vor etwa 100 Jahren erlebte das Zürcher Oberland die Einwanderung von zahlreichen Familien aus dem Kanton Bern. Die Ausstellung «Berner Familien im Tösstal – Bauern, Käser, Wirtinnen» beschäftigt sich mit dem Grund dahinter und zeigt auf, wie die Menschen eine neue Heimat gefunden haben.
Dabei porträtiert sie elf Familien, zu denen folgende vier gehören:
Bieri in Schalchen, Wildberg

Fritz Bieri (1891–1971) stammt aus dem Emmental. 1918 übernahm er zusammen mit seinem Schwiegervater den Bauernhof Mühle Schalchen mit allen dazugehörigen Bauten. Aus der Ehe mit Louise Bieri (1894–1974), geborene Gafner, gingen viele Kinder hervor, unter anderen Sohn Paul. Dieser baute zusammen mit seinen Brüdern den ersten Stock des Ökonomiegebäudes zu einer Turnhalle mit verschiedenen Geräten aus. Es war die einzige Sporthalle weit und breit. Paul Bieri gründete 1943 den Turnverein Schalchen-Wildberg.

