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Sie erlebten eine Woche voller Spass und Abwechslung in Arosa

Von erstklassigem Essen, einem schweisstreibenden Disco-Abend und waghalsigen Fahrten die schwarze Piste herab: Das erlebten Rütner Primarschüler im Skilager.

Reihenweise Skispass: Kinder der Primarschule Rüti erlebten eine tolle Lagerwoche in Arosa.

Foto: PD

Sie erlebten eine Woche voller Spass und Abwechslung in Arosa

Rütner Primarschüler erzählen vom Skilager

Sportferien sind Skiferien. Die Flucht in die verschneiten Berge hat auch die Primarschule Rüti angetreten. Schülerinnen und Schüler berichten von ihren Erlebnissen.

Primarschule Rüti

Sonne, Schnee und ganz viel Spass: Darum geht es in den Sportferien und Lagerwochen. Auch aus der Region sind zahlreiche Klassen unterwegs. Sinnbildlich berichten Schülerinnen und Schüler der 4. bis 6. Klassen der Primarschule Rüti von ihrer Skiwoche in Arosa. Sie erzählen von ihren Erlebnissen, herrlichem Wetter und einem ausgiebigen Lagerleben – und ganz viel Essen.

Rund 50 Kinder stehen vor einem zugefrorenem See und halten die Hände in die Höhe.
Eine grosse Truppe: Rund 50 Kinder nahmen an der Lagerwoche der Primarschule Rüti teil.

Sonntag, 11. Februar: Ahoi Arosa

Um 08.10 Uhr am Bahnhof Rüti wurde der Start des Lagers eingeläutet. Als wir in Arosa angekommen waren und zum Ferienhaus liefen, sahen wir bereits erste Eichhörnchen. Auch einen Blick auf die Piste konnten wir erhaschen und erhielten den Eindruck, dass es wohl viel Leute haben wird. Als wir dann aber auf die Piste gingen, waren es nur noch wenige. Wahrscheinlich, weil es sehr neblig war und geschneit hatte. Bevor wir allerdings auf die Piste durften, machten wir die Zimmereinteilung und trugen uns für die Ämtli-Liste ein.

Auch durften wir unser Ski-Können selbst einschätzen und uns in Ski-Gruppen einteilen. In diesen ging es dann mit den Leitern auf die Piste. Das Skifahren war spassig und wir machten bereits erste Übungen. So trainierten wir im Hang selbst aufzustehen, den Stockeinsatz und Slalom um lebende Slalomstangen zu fahren. Um ungefähr 16 Uhr waren wir zurück im Lagerhaus, wo wir erst unseres Skis und Snowboards versorgten und nachher die Zimmer bezogen. Dazu gehörte auch, das Bett zu beziehen und das Zimmer herzurichten. Vor dem Abendessen konnten wir erste Kartenspiele und Pingpong spielen.

A. I., Ch. I. & L. G.

Montag, 12. Februar:  Kreative Genies auf Papier und Pisten

Gestern zum Nachtessen schlemmten wir Penne mit Cinque Pi. Das war so lecker, dass viele nach schöpften. Während einige abwaschen mussten, hatten andere Pause oder mussten ihre Zimmer aufräumen. Nach dem Dessert gestalteten wir Zimmerplakate. Mit viel kreativer Muse kreierten wir regelrechte Kunstwerke. Anschliessend war Bettruhe.

Geweckt wurden wir schon viertel nach sieben. Nach einem ausgiebigen Zmorge machten wir uns bereit. Dieses Mal mit Sonnencreme, da sich bereits am Morgen die Sonne zeigte. Aufgewärmt ging es ab auf die ersten Abfahrten. Die Pisten waren toll und weil wir so früh unterwegs waren, waren wir fast alleine.

Beim Skifahren besprachen wir die FIS Regeln, übten grosse Bogen fahren, versuchten uns in Parallelschwüngen. Auch der Unterschied zwischen «hinunterfallen» und «umfallen»wurde besprochen.

Nach der Mittagspause ging es gestärkt auf die Pisten. Die Pisten waren weicher, dafür hatte es einige Schneehaufen, die das Fahren anspruchsvoller machten. Müde kamen wir am späten Nachmittag zurück ins Lagerhaus und gingen duschen. Danach erwartete uns bereits der «Zvieri». Bis zum Abendessen spielten wir Spiele, lasen in Büchern.

N.S., D.M. , O.Z.

Dienstag, 13. Februar: Ein abwechslungsreicher Tag

Heute wurden wir wie immer zeitig geweckt. Das Programm der Ski-Gruppen war äusserst vielfältig: Von der Jagd auf blauen Pisten, dem Lernen von Bügel-Lift-Fahren, oder Hindernisse fahren im «Bären-Funpark». Einige stürzten sich sogar die schwarze Piste hinunter und durch die Natur-Halfpipe. Für einige war das Abenteuer durch den Tiefschnee zu brettern mit viel Spass verbunden.

Um Punkt zwölf Uhr gab es für alle leckeren Risotto und Salat. Anschliessend gingen alle Gruppen gestärkt auf die Pisten zurück und kurvten bis in den späteren Nachmittag mit Elan weiter. Als alle Gruppen wieder zurück im Lagerhaus waren, gab es einen leckeren Zvieri mit Bananen, Karotten, Gurken, Äpfeln, Birnen und ganz vielen getrockneten Früchten. Nun heisst es noch Aufräumen und dann erwartet uns bestimmt ein feines Nachtessen.

E.A., J.C., F.M. & K.W.

Mittwoch, 14. Februar: Renntag und Ausgang

Am Dienstagabend war ein Spielabend angesagt. Alle versammelten sich im Gemeinschaftsraum und organisierten sich in verschiedenen Gruppen, um ein selbstgewähltes Gesellschaftsspiel zu spielen.

Am Mittwochmorgen wurden wir wie üblich mit Musik geweckt. Wir haben gefrühstückt und dann gings um halb neun raus. Um zehn besammelten wir uns beim Tschuggen-West-Lift und machten uns für das grosse Skirennen parat. Alle Kinder und auch die Leiter absolvierten zwei Rennläufe. Um einen Platz vorne in der Rangliste zu erreichen, musste möglichst zweimal gleich schnell beziehungsweise gleich langsam gefahren werden, ein sogenanntes Zeitdifferenz-Rennen.

Ein Kind fährt auf einer Skipiste ein Rennen.
Durch den Stangenwald: Wer schaffte es hier, zweimal möglichst gleich schnell zu fahren?

Am Nachmittag durften wir ins Dorf hinunter. Dort hatten wir viel Spass. Einige kauften Andenken an Arosa wie Magnete mit Eichhörnchen oder Postkarten und andere gaben ihr Taschengeld für Essen oder Trinken aus. Um fünf mussten dann alle wieder im Lagerhaus sein. Zum Abendessen gab es Salat und Kartoffelgratin mit Fleischkäse. Nach dem Essen werden wir einen Film schauen. Welcher Film es sein wird, ist eine Überraschung. Das war ein toller Tag!

S.Du., S.Di., S.Al.

Donnerstag, 15. Februar: Discomania

Den Mittwochabend liessen wir mit dem Film «Charlie und die Schokoladenfabrik» ausklingen. Vor Beginn brachten wir alle unsere Bettsachen in den Spielraum.

Obschon es am Mittwoch ein wenig später wurde, standen einige heute bereits wieder kurz nach sieben auf. So waren wir auch früh beim Frühstück. Um halb neun standen wir wie jeden Tag auf den Skiern und waren bereit für die Pisten. Dabei sahen wir einen einzelnen Ski mit einem Skischuh irgendwo hinfahren. Jemand hatte einen Spagat gemacht und hatte dabei alles verloren. Nach dieser lustigen Szene fuhren wir los.

In einigen Gruppen wurde das Carven geübt, in anderen die Regeln im Snowpark besprochen und in allen das Können auf unterschiedlichen Pisten geübt. Nachmittags fuhren fast alle Gruppen mal eine schwarze Piste herunter.

Kinder stehen vor einem Schild, das den Beginn der schwarzen Piste markiert.
Black Diamond Slope: Diese wagemutigen Kinder stürzten sich die schwarze Piste hinunter.

Zurück im Haus widmen sich bereits einige dem Aufhübschen für das heutige Abendprogramm: Disco. Fast eine Stunde machen dürfen wir Party machen. Im Vorfeld durften wir Musikwünsche abgeben, zu denen wir heute Abend tanzen können. Aber erst warten wir gespannt auf das Überraschungsmenü.

N.F., Q.F. & V.G.

Freitag, 16. Februar – Adieu Arosa

Zum Abschluss überraschte uns das Küchenteam mit einem Essen der Sonderklasse. Ein bisschen selber Hand anlegen mussten wir allerdings, als wir die vielen Zutaten zu leckeren Hamburgern zusammenbauten. Die unterschiedlichen Burger schienen zu munden. Dann hiess es, ab ins Zimmer, eine erste Runde packen und schon erwartete uns der nächste Höhepunkt: die Rangverkündigung des Skirennens.

In der Zwischenzeit bereiteten Leiter den Discoraum vor, der nach dem Dessert von uns gestürmt wurde. Einige hatten sich dafür regelrecht herausgeputzt. In der Disco ging es schnell von null auf hundert. Es wurde zu Songs wie Final Countdown und Macarena getanzt und geschwitzt. Kurz vor zehn mussten wir ins Bett.

Für einmal ein wenig früher wurden wir am Freitag bereits um sieben geweckt. Schliesslich mussten wir noch einiges tun. So waren wir beschäftigt mit Packen, Frühstücken, Bett abziehen und unsere Zimmer besenrein zu hinterlassen.

Entgegen unserer Erwartung zeigte sich die Sonne erneut, als es ein bisschen als sonst um neun auf die Piste ging. Bei hohen Temperaturen konnten wir die letzten Schwünge fahren. Einige haben dabei – trotz des schweren Schnees – das gesamte Skigebiet abgefahren, andere wiederum sich auf die Black-Diamond-Piste konzentriert. In einigen Gruppen lag gar ein Ausflug auf eine Sonnenterrasse mit Getränk drin.

Nun sind wir zurück im Haus und essen uns an den eingeklemmten Broten satt, bevor wir uns dann in Richtung Bahnhof und auf die Rückreise aufmachen. Somit neigt sich eine kurzweilige und abwechslungsreiche Woche dem Ende entgegen, nach welcher wir von unseren Eltern sehnsüchtig in Rüti erwartet werden.

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