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Gesellschaft

Uster will «städteplanerischen Dinosaurier» beerdigen

Die Kühe sollen weiterhin im Eschenbüel weiden können. Usters Stadtrat will die Planungen für ein neues Stadtquartier abbrechen.

Uster will «städteplanerischen Dinosaurier» beerdigen

Verzicht auf Eschenbüel-Planung

Am Westrand von Uster sollte eigentlich ein neues Quartier für 2100 Einwohner entstehen. Geht es nach dem Willen des Stadtrats, wird daraus nichts.

Die Dimensionen für die Überbauung des Eschenbüels zwischen der Zürich- und der Sonnenbergstrasse sind riesig: Auf einer Fläche von 23,6 Hektaren sollen dort, wo heute noch Kühe weiden, Wohnungen für 2100 zusätzliche Ustermerinnen und Ustermer entstehen.

Quartier Eschenbüel in Uster im Planungsstand von 2011.
Ein neues Quartier an Usters Stadtrand: So sah die Planung für das Eschenbüel im Jahr 2011 aus.

Zudem könnten dort rund 425 neue Arbeitsplätze in Läden, Büros und Gewerbe geschaffen werden. Und schliesslich sind dort ein Kindergarten, öffentliche Plätze, eine Wertstoffsammelstelle, eine grosse oberirdische Sammelgarage und Veloabstellanlagen geplant.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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