In der Schule in Uster darf auch gelacht werden
Mit Humor gegen Fachkräftemangel
Mit einem humorvollen Videoclip versucht sich die Stadt Uster ins beste Licht zu rücken, um gutes Lehrpersonal anzuziehen. Ob das gelingt?
Die Primarschule Uster versucht mit einem witzigen Videoclip neue Lehrpersonen anzulocken. Er soll zeigen, wie «perfekt unperfekt» das Unterrichten in der Stadt Uster ist, wie diese in einer Medienmitteilung schreibt. Dabei verweist sie auch direkt aufs Stellenportal für das Schuljahr 2024/2025.
Eine Lehrerin freut sich im Video über eine Virtual-Reality-Brille, stolpert über ein Möbel und räumt ab. Ein Familienvater sitzt zu Hause auf dem Sofa und wird von seinen eigenen Kindern so stark genervt, dass er sich fragt, ob er nicht doch besser zu 100 Prozent an der Schule unterrichten soll.
Angesichts des Fachkräftemangels wollen die Primarschule und die Stadt Uster mit dem Video auf Uster
als attraktiven Arbeits- und Lebensraum aufmerksam machen. Die Primarschule Uster setzt dabei auf Videoclips des jungen Ustermer Grafik- und Filmanbieters Gusmo.
«Einen attraktiven Lern- und Lebensraum zu gestalten, gehört zu den Aufgaben der Schule. Gerade die Lehrpersonen können viel dazu beitragen, dass sich Gross und Klein in Uster wohlfühlen», sagt Markus Zollinger, Abteilungsleiter Bildung und Gesamtschulleiter der Stadt Uster.
Entfaltung soll im Zentrum stehen
«Die Schule der Zukunft will die Potenziale, den Ideenreichtum und die Gestaltungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler noch stärker fördern», sagt Zollinger. Mit 3000 talentierten Kindern und 550 engagierten Lehrpersonen gehört die Primarschule Uster zu den grössten Schulgemeinden im Kanton Zürich.
Schon im letzten Schuljahr hat die Stadt Uster mit einem Video «coole Lehrpersonen» gesucht. Wer genau hinhört, bemerkt, dass dieselbe slapstickartige Musik für den Clip in diesem Jahr wieder verwendet wurde.