Salz auf der Zunge, Sterne im Auge
Grotte im Selbstversuch
Im Salzgarten in Schwerzenbach können Patienten ihre Atembeschwerden lindern. Und mit ein wenig Phantasie geht der Aufenthalt auch als Strandurlaub durch. Unser Redaktor hat die Grotte getestet.
Wer ahnungslos den Vorraum des Salzgartens betritt, würde hier keine Höhle vermuten, die mit 14 Tonnen Salz ausgekleidet ist. Untergebracht ist die Oase in einem Gewerbebau an der Sonnenbergstrasse in Schwerzenbach.
Das Empfangszimmer ist mit einem Rasenteppich ausgelegt, eine Lounge mit Sonnensegel und ein Regal mit Wolldecken versprechen Gemütlichkeit. Hinter der Rezeption steht Geschäftsführerin Krisztina Matlag und begrüsst mich freundlich: «Willkommen im Salzgarten!»
Bevor es in die Grotte geht, ziehe ich mir Schuhüberzüge an, schliesslich laufe ich bald über Himalaya-, Totes-Meer-, Stein- und Blausalz. Hinter der Eingangstür geht es erst über einen kleinen Vorplatz, gebaut aus Salzblöcken, bis es dann befriedigend unter den Schuhsolen knirscht.

