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Gesellschaft

«Sie hinterlassen eine grosse Lücke»

Zwei Tote, fünf Verletzte, zerstörte Räume: Trotz der Tragik sind die Verantwortlichen des Werkheim Uster um Normalität bemüht.

«Sie hinterlassen eine grosse Lücke»

Nach Brand im Werkheim Uster

Vergangenen Mittwoch brannte es im Werkheim Uster, zwei Bewohnende starben. Nun meldet sich das Werkheim selbst zu Wort – der Schock über den Vorfall sitzt nach wie vor tief.

Im Werkheim Uster, einem Institut für kognitiv eingeschränkte Personen, brannte es vergangenen Mittwochabend in einer Wohngruppe. Mehrere Bewohnende und eine Betreuerin mussten wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftung in Spitäler gebracht werden – für zwei Bewohnende kam jedoch jede Hilfe zu spät. Sie starben im Feuer. Wenige Stunden später war bereits klar: Das Feuer wurde durch menschlichen Einfluss ausgelöst.

Nach dem Vorfall galt im Werkheim Ausnahmezustand, die Trauer über das erschütternde Ereignis war deutlich zu spüren. Die gesamte Kommunikation über das Unglück lief über die Kantonspolizei Zürich, das Werkheim selbst war nicht für ein Statement bereit.

«Unglaublich traurig»

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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