Er hat einen halben Dinosaurier ausgegraben
Urechsenforscher in Guatemala getroffen
Der dänische Paläontologe Nicolai Christiansen hat für das Sauriermuseum im Aatal einen Dino aufgebaut und in Portugal einen Stegosaurus freigelegt.
Manchmal ist die Welt sehr klein: Da ist man in Zentralamerika in einer Bootswerft und trifft auf einen Mann, der im Aatal einen Dinosaurier aufgebaut hat. Der Däne Nicolai Christiansen scheint ein Abenteurer zu sein. In seinen Augen kalkuliere er Risiken gut ein, «aber einige Freunde von mir denken schon, dass ich manchmal etwas draufgängerisch bin», sagt er und lacht.
In Guatemala ist er wortwörtlich gestrandet: Er war mit dem Segelboot unterwegs, eines Nachts löste sich der Anker wegen eines Sturms, und sein Boot landete bei der Insel Utila auf einem Steinfelsen. «Es ging alles sehr schnell, wir konnten nichts mehr tun», sagt Christiansen. Den Schaden am lädierten Boot muss er jetzt erst mal reparieren – in ebendieser Werft.




