Nach Brand: Stadtpräsidentin und Werkheim-Leiter sind bestürzt
Zwei Todesopfer in Uster
Das Unglück im Wohnheim für kognitiv Beeinträchtigte forderte zwei Todesopfer. Der Geschäftsleiter und die Ustermer Stadtpräsidentin sprechen ihr Beileid aus.
Am Mittwochabend ereignete sich im Dorfkern von Uster eine schlimme Tragödie: Ein Brand im Werkheim forderte zwei Todesopfer. Dabei sind eine 31-jährige Bewohnerin und ein 34-jähriger Bewohner umgekommen.
Patrick Stark äussert sich erstmals nach dem tragischen Vorfall. Der Geschäftsleiter des Werkheims Uster bekundet tiefste Betroffenheit: «Wir sind mit unseren Gedanken bei den Angehörigen und allen Nahestehenden der beiden Opfer.»

Noch ist die Ursache des Unglücks unklar. Allerdings steht laut Kantonspolizei fest, dass der Brand durch menschliches Zutun entstanden ist.
In den besagten Räumen der Wohngruppe kann man sich zurzeit nicht aufhalten. Die Bewohner konnten aber intern untergebracht werden. Wie es mit dem Werkheim weitergeht, kann noch nicht beantwortet werden.
Stadtpräsidentin Barbara Thalmann (SP) ist auch Mitglied im Stiftungsrat des Heims. Den Angehörigen der Todesopfer wie auch deren Freunden und Mitbewohnenden spricht sie im Namen der Stadt Uster ihr Beileid aus. «Der Brand mit den zwei Todesfällen bewegt mich sehr. Es ist eine Tragödie.» Ihre Gedanken seien bei den Betroffenen, den Bewohnenden und den Mitarbeitenden des Werkheims.

Das Werkheim und seine Betriebe seien ein wichtiger Teil in Uster. «Wir sind mit dem Werkheim in Kontakt und sichern die nötige Unterstützung zu», sagt Thalmann.
Das Heim für kognitiv Beeinträchtigte sei mit seinen Gastronomiebetrieben, einem Laden in Zentrumsnähe, einem Gewerbegebäude im Industriequartier Loren und mit verschiedenen Veranstaltungen sehr präsent in Uster.
