Sonderschulen des Bezirks Uster platzen aus allen Nähten
Volketswil prüft Ausbau
Die Region ist besonders stark von fehlenden Plätzen an Sonderschulen betroffen. Jetzt reagiert die Schulgemeinde Volketswil und will eine Heilpädagogische Schule errichten.
Im Bezirk Uster mangelt es an Plätzen an externen Sonderschulen. In Absprache mit dem Kanton und den umliegenden Gemeinden prüft die Schulgemeinde Volketswil nun den Bau einer Heilpädagogischen Schule.
Die Versorgungsplanung von externen Sonderschulen ist im Kanton Zürich für alle Sonderschultypen ungenügend bis prekär. Dies hat zur Folge, dass immer mehr Kinder mit komplexen Behinderungen integriert werden müssen, auch wenn dies nicht die angemessene Sonderschulungsform darstellt. Eine nicht angemessene Beschulung von Kindern und Jugendlichen führt in der Folge nicht selten zu unangemessenem Verhalten, Rückzug, psychischen Problemen und stellt für die entsprechenden Kinder und Jugendlichen, aber auch für die Klasse und die Lehrpersonen eine grosse Herausforderung dar.
Die Versorgerregion Uster ist laut einer Mitteilung der Schulpflege Volketswil besonders stark von fehlenden Plätzen für Kinder und Jugendliche betroffen – vor allem für Kinder mit kognitiver Beeinträchtigung. So ist die Heilpädagogische Schule Uster an ihre räumlichen Kapazitätsgrenzen gestossen und hat per Sommer 2023 einen Aufnahmestopp verhängt.

