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Geburtenreicher Jahreswechsel am Kantonsspital Winterthur

Das Wunder des Lebens machte zwischen Alt- und Neujahr keine Ferien. Baby Bérénice knackte dabei einen besonderen Rekord.

Baby Bérénice knackte bereits bei ihrer Geburt einen Rekord. Wie das wohl in Zukunft weitergeht?

Foto: Kantonsspital Winterthur

Geburtenreicher Jahreswechsel am Kantonsspital Winterthur

Rekordjahr auf der Geburtenabteilung

Erstmals seit mehreren Jahren hat das Kantonsspital Winterthur 2023 wieder mehr als 2000 Geburten verzeichnet. Auch um den Jahreswechsel ging den Hebammen die Arbeit nicht aus.

Die Zeit über die Weihnachtsfeiertage gilt als besonders ruhig: Viele arbeiten weniger als üblich und entspannen sich vom Feiertagsstress. Nicht so in der Geburtenabteilung des Kantonsspitals Winterthur (KSW).

Hier hatte das Team über den Jahreswechsel alle Hände voll zu tun: Acht Babys erblickten am letzten Tag des alten Jahrs das Licht der Welt, drei Neujahrsbabys folgten wenig später in den frühen Morgenstunden des 1. Januar. Das teilt das Kantonsspital Winterthur mit.

Einen besonderen Rekord knackte Bérénice Abini, 45 Zentimeter gross und 2390 Gramm schwer: Sie kam am 31. Dezember um 4.28 Uhr als 2000. Baby im Spital zur Welt. Viel wichtiger dürfte aber wohl sein, dass Kind und Mutter wohlauf sind.

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 2005 Babys im KSW geboren. 2023 liegt damit deutlich über den Vorjahren. 2022 kamen 1918 Babys zur Welt, 2021 waren es 1920. Die Gründe für die höhere Zahl an Geburten liessen sich nicht eindeutig zuordnen, heisst es in der Mitteilung weiter.

Mia und Matteo sind die beliebtesten Namen

Die Rangliste der beliebtesten Vornamen führen in Winterthur 2023 Mia und Matteo an. Sie folgen auf die Vorjahresfavoriten Livia, Emilia und Noah. Letzterer dominierte die Rangliste der Bubennamen sogar während dreier Jahre.

Seit Mai 2023 bietet das KSW hebammengeleitete Geburten an. Dabei begleiten Hebammen die Entbindung in Eigenregie. Bei Komplikationen oder Notfällen ist ein Arzt oder eine Ärztin schnell zur Stelle, und es kann auf die notwendige medizinische Infrastruktur zurückgegriffen werden.

Die hebammengeleitete Geburt entspreche einem Bedürfnis vieler Frauen und Paare. Bisher haben bereits 35 solche Geburten stattgefunden. Den Leistungsauftrag für diese Angebotserweiterung hat das KSW vergangenes Jahr von der Gesundheitsdirektion des Kantons erhalten.

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