Bubikon muss ohne Weihnachtssterne auskommen
Bevölkerung enttäuscht
Die Weihnachtsbeleuchtung in Bubikon fällt in diesem Jahr etwas spärlich aus. Die Gemeinde muss ohne ihre Sterne auskommen – zum wiederholten Mal. Auflagen und Kosten seien das Problem.
Die beiden grossen Tannenbäume in Bubikon und Wolfhausen strahlen wie gewohnt zur Adventszeit. Auch der Bahnhof Bubikon ist mit Lichtern dekoriert. Umso mehr fällt auf: Die Sterne, die die Strassen in Bubikon und Wolfhausen normalerweise in der Vorweihnachtszeit schmücken, fehlen. Dies hat laut einer Mitteilung der Gemeinde Fragen in der Bevölkerung aufgeworfen: «Warum sind keine Sterne montiert worden?»
Die Gemeinde sah sich deshalb zu einer Stellungnahme gezwungen. Die Sterne würden, im Gegensatz zu den anderen Beleuchtungselementen, nicht der Gemeinde, sondern dem Gewerbeverein Bubikon-Wolfhausen gehören. Dieser habe sich jeweils auch um die Montage gekümmert.
Letztes Jahr verzichtete man auf die Beleuchtung wegen der Energiemangellage. Dieses Jahr sei die Energiefrage zwar noch nicht geklärt, aber andere Gemeinden in der Umgebung hätten sich für eine Beleuchtung entschieden.
In Bubikon bleibt die Weihnachtsbeleuchtung hingegen im zweiten Jahr in Folge aus. Laut Mitteilung hatten die Verantwortlichen des Gewerbevereins gemerkt, dass der Aufwand für die Montage mit immer höheren Auflagen und Kosten verbunden ist.
Es handle sich dabei um vielerlei Auflagen, meint Gemeindeschreiber Urs Tanner, wie etwa zu den Elektrizitätsanschlüssen oder der Montage. «Der Sicherheitsstandard ist ein anderer als noch vor 20 Jahren.» Die Beleuchtung sei «in die Jahre gekommen».
Für das kommende Jahr wird sich der Gemeinderat mit dem Gewerbeverein um ein neues Konzept bemühen. Dabei sollen Faktoren wie Nachhaltigkeit berücksichtigt werden.
