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Gesellschaft

Der Oberländer Rosenkavalier ist vergeben

Junge Liebe, grosses Glück: Fabrizio Behrens hat seine Herzensdame in Thailand gefunden. Die beiden erzählen von den Dreharbeiten, ihrer Beziehung und der Zukunft.

Die 21-jährige Rina aus Bern hat in Thailand Fabrizios Herz erobert – und es bis heute behalten.

Foto: Marie Fredericq

Der Oberländer Rosenkavalier ist vergeben

Der Bachelor 2023

Auch nach der Ausstrahlung sind sie noch ein Paar: Fabrizio aus Rüti fand in der 21-jährigen Bernerin Rina seine neue Flamme.

Zwischen thailändischen Trauminseln, Tränen und Drama fanden sie sich: Fabrizio und Rina sind das neue Bachelor-Traumpaar, das seit dieser Woche offen zu ihrer Liebe stehen darf.

«Es war eine spannende, aber auch intensive Zeit», erzählt die 21-jährige Bernerin. Dass sie die letzte Rose von Fabrizio bekam und die beiden nach den Dreharbeiten noch ein Paar sind, mussten sie mehrere Wochen verschweigen – deshalb trafen sie sich heimlich. «Ich habe mir die Haare gefärbt, war mit Sonnenbrille und Mütze unterwegs», erzählt Rina. Anfangs hätte das Versteckspiel noch Spass gemacht, sie habe sich wie eine Geheimagentin gefühlt. «Aber jetzt sind wir froh, dass wir offen zu uns stehen können», ergänzt Fabrizio.

Der 33-jährige Rütner hatte in Thailand nach seiner grossen Liebe gesucht – begleitet von einem Kamerateam. Mittels verschiedener Challenges, während Poolparty und Candle Light Dinner, zwischen wilder Rumknutscherei und romantischer Zweisamkeit musste er sich zwischen 20 Frauen entscheiden. Ein Oberländer Paar gab es letztlich nicht – dafür gewann Rina sein Herz: «Sie war einfach authentisch.»

Brücken bauen

Dass Rina als Gewinnerin aus dem Rennen um Fabrizio hervorgehen würde, hätte sie anfangs nicht gedacht – mitgemacht habe sie mehr aus Lust, etwas Neues zu erleben. «Es gab so viele verschiedene Charaktere und ich war eine der jüngsten Kandidatinnen», sagt sie. Sie habe öfters gedacht, Fabrizio würde vielleicht eher auf Frauen in seinem Alter stehen, ihre Chancen stünden schlecht.

Rina aus Bern hat Fabrizios Herz gewonnen
Bereits beim ersten Aufeinandertreffen verliebte sich Rina in Fabrizios funkelnde Augen. Und auch sie hinterliess einen bleibenden Eindruck.

Sie für ihren Teil, habe sich bereits beim ersten Aufeinandertreffen in seine Augen verliebt. Für sie sei der Altersunterschied kein Problem. Und auch nicht, dass er eine Tochter hat. «Ich habe immer ältere Männer gedated, auch welche mit Kindern – problematisch wäre es erst dann, wenn die Tochter in meinem Alter ist.» Sie lacht. Die 21-jährige scheint selbstbewusst zu sein – eine der Qualitäten, die Fabrizio an ihr schätzt.

Trotz 12 Jahren Altersunterschied, räumlicher Trennung, einer Tochter und der Heimlichtuerei während der Ausstrahlung scheinen sich die zwei wohl gefunden zu haben: Sie sitzen an diesem verregneten Dezembermorgen Arm in Arm auf dem Sofa, halten Händchen, immer wieder gibt es ein Küsschen.

Sie haben es wohl geschafft, die Brücke zwischen Thailand und der Schweiz zu bauen. Das jedoch schafften die meisten Bachelor-Paare – die Zeit wird zeigen, ob die Brücke hält.

Alles nochmal erleben

Nun durften sie sich in den letzten Wochen noch einmal dabei zusehen, wie sie letztlich zueinander fanden – jeden Montagabend ab 20.15 Uhr auf 3+. Dass Fabrizio zu Beginn noch von viel mehr Frauen als nur Rina umgeben war, habe schon manchmal an ihrem Ego gekratzt: «Während der Dreharbeiten hatte ich damit weniger ein Problem. Es war halt ein Wettbewerb, dessen ist man sich bewusst.»

Alle Bachelorkandidatinnen
Rina aus Bern (hinten, zweite von rechts) musste sich Fabrizios Gunst vorerst mit mehreren Frauen teilen.

Mehr Mühe habe sie danach gehabt, als sie bereits die letzte Rose im Sack hatte. «Dann sieht man ihn mit anderen Frauen, an anderen Dates, wie er mit den Kandidatinnen innig wird. Das hat schon manchmal weh getan», erzählt sie. Deswegen haben sich die zwei die Folgen jeweils zusammen angeschaut. «So konnte ich sie direkt abholen, wenn sie Mühe hatte», sagt Fabrizio. Durch und durch ein Kavalier.

Grosse Pläne

Dass er ein Charmeur ist, bekam Fabrizio während der Ausstrahlung oft zu hören. «Es gab durchwegs gutes Feedback von Zuschauern, man sagte mir nach, ich wäre sehr respektvoll mit den Frauen und ein sehr authentischer Bachelor», erzählt der Rütner.

Dass während der Ausstrahlung mal noch ein Video von ihm auftauchte, in dem er mehrere Kandidatinnen als «Miststücke» bezeichnet, scheint wohl keine Rolle zu spielen. Intrigen, Drama und ein Haufen Konkurrenz: das scheint hinter den beiden zu liegen. Jetzt freuen sich die zwei Turteltäubchen erst einmal darauf, offen zu ihrer Beziehung stehen zu dürfen.

https://www.instagram.com/p/C0eCAUYtGtg/

Doch sie wollen sich Zeit lassen, es langsam angehen – Rina wohnt in Bern, er im Oberland. «Zusammenziehen war aber bereits ein Thema», sagt sie. Wenn, dann aber im Kanton Zürich, denn die Uhr tickt in Bern nicht schnell genug für Fabrizio. Nach Zürcher Zeit zumindest, legt der Rütner gut vor: Während der Ausstrahlung brachte er unter dem Künstlernamen «Bicho Maluko» zwei Lieder raus, das dritte folgt in wenigen Tagen.

Rina aus Bern hat Fabrizios Herz gewonnen
Die Bernerin ergatterte die letzte Rose und Fabrizios Herz. Bleibt zu hoffen, dass es hält.

Und seit kurzem kann man den gebürtigen Brasilianer auch «schmecken», denn er hat seinen eigenen Eistee – aktuell in wenigen Verkaufsstellen zu kaufen, ab Montag folgen mehr Infos. Und damit nicht genug: denn die beiden versprechen, dass man in Zukunft noch viel von ihnen hören und sehen wird. Er ist Musik-Künstler, sie Showtänzerin – das passt wohl wie die Faust aufs Auge.

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