Abo

Gesellschaft

Er wohnt auf sechs Quadratmetern

Pema Wangyal ist aus dem Tibet-Institut in Rikon ausgezogen. Seither schlägt er sich mit Meditations- und Yogaunterricht durch und ringt mit dem weltlichen Leben.

Er wohnt auf sechs Quadratmetern

Tibetischer Mönch in Kollbrunn

Pema Wangyal ist aus dem Tibet-Institut in Rikon ausgezogen und hat ein Meditationszentrum eröffnet. Er lebt am Existenzminimum, fürchtet sich aber nicht, zu scheitern.

Roger Meier

Pema Wangyal schläft hinter einem grauen Vorhang in einer Ecke seines Meditationszentrums – auf etwa sechs Quadratmetern. Sein Bett: 90 mal 200 Zentimeter. Sein Kleiderschrank: ein roter Hartschalenkoffer. Sein Büro: ein Drucker und ein Nachttischchen mit einem Computerbildschirm, daneben ein paar Gebetsketten, ein Handyladekabel und die Post der letzten Tage.

Der 47-Jährige ist tibetisch-buddhistischer Mönch. 2006 ist er im Auftrag der tibetischen Exilregierung in die Schweiz gekommen und hat fast 17 Jahre lang im Tibet-Institut in Rikon gelebt; letzten Frühling ist er ausgezogen. Seither schlägt er sich in seinem Zentrum beim Bahnhof Kollbrunn mit Meditations- und Yogaunterricht durch und ringt mit dem weltlichen Leben.

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?

Jetzt melden.